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BERICHTE |
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| TRIGLAV - U12, U14, U16 - 12.9. - 13.9.2009 |
Über
Sonnenbrand und Gangaufsicht (Ein Bericht von Ritchie Novy)
Pflichtbewusst war ich natürlich um 05:30 Uhr bereits am WAC
Platz eingetroffen, keiner da, noch etwas Zeit um dem Laster der
Nikotinaufnahme in aller Ruhe zu frönen. Am Vortag noch mit aktiv
gespielter Live Musik in den Ohren eine herrliche Ruhe (Anm.: wie schön
diese ist wurde mir auch am Ende der Reise erst so wirklich bewusst). Flitti
und die ersten Kids kamen um 05:45 Uhr dazu und auch der Bus traf
pünktlich ein. Es waren fast alle pünktlich zur Abreise bereit. Fast,
unsere Ortskundigen waren es nicht und so wurde hektisch telefoniert. Yosip und
Marko waren noch auf einem Fußmarsch unterwegs. Was noch zu erwähnen
ist für Flitti, Michi (Kainz) und mich war es die erste Kidsreise als
Betreuer. Durchzählen 17 + 4 fertig, Abfahrt Richtung Triglav, erstes
Durchatmen, wir fahren und die Türen sind zu.
So zeitig war es
noch recht ruhig im Bus und die Kids waren mit Essen, Essen, Essen und diversen
Games beschäftigt. Erster Halt in in Loipersdorf. Erste
Bewährungsprobe der Betreuer. Kurzer Kaffee, Kids einfangen. Alle da, die
erste Probe des neuen "Betreuer Dreamteams" geschafft. Yosip kümmerte sich
um den Fahrer und die Strecke nach Triglav, Flitti und ich kümmerten sich
um Organisatorisches und Michi (in stoischer Ruhe) um den hinteren Bereich des
Busses. Noch ein kurzer Halt für "Lulu gehen" und wir kamen pünktlich
in Triglav an. Im Bus probierte ich bereits die "Klickermethode" erfolgreich
aus und so waren alle Augen nach einem kräftigen Pfiff auf uns Betreuer
gerichtet. Eine wirklich herrliche Erfindung, denn so konnte der Kinderhaufen
immer toll koordiniert werden.
Orts- und Platzerkundung bei strahlend
schönem Sonnenschein. Irgendwie waren alle auf Schlechtwetter eingestellt.
Regenjacken und Gummistiefel konnten somit im Bus bleiben. Ab in die Kabine und
umziehen. Kurze Planbesprechung des Dreamteams. Begrüßung von Vito
und ab auf den Platz zum Aufwärmen. Wir hatten immer drei Spiele
nacheinander, Platz 1, Platz 2, Platz 1 oder in diversen Abfolgen, somit immer
Übersiedlung der Kids und Taschen und was sonst noch gebraucht wurde. Hier
zeigte sich, dass die Meute bereits sehr gut erzogen wurde (Danke Bertl, usw.)
und so gingen die ersten Spiele klaglos an uns vorüber.
Nun ging
es Richtung Mittag nach einen bereits lange dauernden Tag. Koordination
Mittagessen. Überraschung, keines bestellt, keines da. Hier zeigte sich
das mit der Sprachbarriere per Email durchaus Missverständnisse auftauchen
können. Zuerst versuchte ich mit Händen und Füßen und
englischer Sprache etwas zu erreichen, aber erst nach Hilfeschrei nach Yosip
konnte etwas verspätet auf zwei Etappen etwas zu sich genommen werden.
Silke traff dann auch noch zur Verstärkung ein und dies tat uns allen sehr
gut, denn nun war das Dreamtream erst wirklich komplett. Durch Yosip und Silke
konnte also die "Meuterei der Kids" mit knurrendem Magen abgewendet werden,
gerade noch die Kurve gekratzt.
Weiter ging es mit dem Programm. Spiel
um Spiel wurde in unerwartet brütende Hitze absolviert. Die beste Idee des
Tages meinerseits war die Mitnahme eines Strohhutes, der mich vor der Sonne
schützte. Anders war es bei Flitti der schaute am Nachmittag bereits aus
wie ein frisch gekochter Hummer. Die letze Spielrunde wurde absolviert, die
ersten Kids inkl. Mädels von Meister Kainz "antiautoritär, ohne Druck
zum Duschen gezwungen" ein herrliches Unterfangen, bravourös gemeistert.
Vor der offiziellen Begrüßung der Teams konnten wir noch das
Abendessen umsetzen und unser Gebäck im Bus verstauen. Silke und Yosip
übernahmen den offiziellen Teil Richtung Veranstalter, und so konnten wir
das erste Mal kurz durch schnaufen. Nach dem Aus den Wegräumen von
diversen Autos konnte der Bus auch den engen Weg zur und vom Platz
bewältigen. Abfahrt Richtung Jugendherberge.
Jugendherberge.
Dieses Wort lies bereits das Betreuer Team vor Reisebeginn erzittern. Aber zu
aller Überraschung war diese mit Zweibettzimmern ausgestattet und auch die
Zimmer in einem sehr guten Zustand und befürchteten Betten waren auch
ausgeblieben. Nun zeigte sich die echte Qualität von Michi als
Autoritätsperson. Ein herrlicher Anblick erfreute uns. Mit Drehsessel und
Buch bewaffnet als Gangsaufsicht war Michi ein großartiger Anblick,
welches er selbst durchaus zu genießen schien (bis auf die dünnen
Wände). Notfallszettel an die Kids verteilt und Dank Michi, konnten Flitti
und ich nun den nächsten Tag planen. Ein wirklich kurzes kühles
Blondes am Cafe vis-à-vis der Jungendherberge, haben fertig, Batterie
leer. Gute Nacht.
Der zweite Tag begann mit Frühstück. Wer
schon mal Berichte aus "Stein" gesehen hat, kennt die Häferl aus dem
lecker getrunken werden "musste". Aber auch das Frühstück war
für eine Juhe sehr gut, man hörte schon einiges aus anderen
Lokationen. Aber dies ging alles glimpflich an uns vorüber. Zu
erwähnen wäre auch das Dr. Ritchie ein Kid etwas verarzten musste und
sein Eis und Zaubersalberl alle für den nächsten Tag wieder komplett
fit bekam.
Wiederum strahlender Sonnenschein. Flitti befürchtete
seine Tomate könnte explodieren und hoffte auf die von Silke versprochene
Sonnencreme. Michi souverän schupfte die Kinder in den Bus, diverse
Kontrollgänge, alles "roger", ab zum ersten Match. Wieder eingetroffen am
Platz bekam "der Trainer" seine Sonnenmilch. Wieder viele dreier und zweier
Spielrunden über den Tag verteilt. Leider mussten wir nun einige Verluste
hinnehmen. Ein paar Euro gingen in der Kabine verloren (hier mussten wir
feststellen das einige Kids "Wertsachen" etwas anders definieren als wir
Erwachsene), so wurde leider auch die Geheimreserven der Kekse geplündert
und bedauert. Wirklich schmerzheft war der "Verlust" eines
Tormannschlägers aus der Kabine während des Mittagessens. Dies waren
aber die einzig negativen Erfahrungen die wir aus Triglav mitnehmen mussten.
Der Tag neigte sich zum Ende zu und durch einige Verzögerungen des
Turnierablaufes kam nun nochmals Hektik auf. Duschen, Kids einfangen, Abreise
koordinieren, Turnierabrechnung mit Vito machen, etc. fordernden die letzten
Reserven des Dreamteams. Aber es konnte die pünktliche Abreise um 17.00
Uhr geschafft werden. Alle im Bus, Türen zu, uff, geschafft. Nur noch die
Heimreise und dann haben wir es geschafft. Ein Stop zum ausleeren der Blasen
(natürlich bei Regen, jetzt ging es nach Hause) und Shopbesuch zum
auftanken. 20.00 Uhr, WAC Platz. Alle Kids heil zurückgebracht und um
20.30 Uhr auch übergeben. Unglaubliche Stille.
Ich darf mich
herzlichst bei Flitti, Michi, Silke und Yosip bedanken, die einen
großartigen Job gemacht haben. Bei allen Kids möchte ich mich
bedanken, Ihr wart großartig und super brav ohne jegliches wenn und aber.
Ich hoffe es hat Euch ebenso viel Spaß gemacht wie uns.
In
Triglav fiel auf, dass
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ein U16 Spieler unter Annährung an das
weibliche Geschlecht das Wegräumen dieser vom Platz verstand (zum Bedauern
einiger Zuschauer).
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unsere Mädels im Maisfeld nach etwas
suchten und erst durch Silkes Lockrufe noch aus diesem herausgefunden haben.
-
das die Altersklassen anscheinend im Osten
etwas anders ausgelegt werden, zumindest wenn es eng wird.
-
unsere U12 eine fantastische Leistung boten
und erst im Finale gegen eine Übermacht geschlagen werden konnte.
-
unsere U14 Spieler die Doppelbelastung
wecksteckte wie nichts.
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unsere U16 eigentlich eine U14 war und
körperlich dadurch schwer unterlegen waren, aber gekämpft haben wie
die Großen.
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Michi Kainz sich Auszeiten nahm und mit
stoischer Ruhe souverän die Truppe koordinierte.
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Flitti als Hummer ein echt schönes
Bild abgab und sich hineinsteigerte (Rumpelstilzchen Effekt bei
Schiedsrichter).
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der einzig ware Schiedsrichter am Platz
Ritchie war, einerseits mit Seidenschal und Golfhut der stylischte (sogar extra
von Umpires fotografiert wurde) und andererseits sein erster Einsatz nach 20
Jahren sogar echtes Lob und Anerkennung von Gegner einbrachte (obwohl es ein
Match unserer eigenen Mannschaft war).
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alle gesund und munter zurückgekommen
sind.
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das es viel Spaß machte mit den Kids.
- ... und ein Bericht sehr lange werden kann :-)
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