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| Graz 14.11. - 15.11.2009 - Internationales Turnier in Graz, by
Ritchie Novy |
Von ersten
Jubel bis zur Trauerfeier Die Vorbereitung der Jungs war
durchwachsen
Gleich vorweg, es war ein sehr lehrreiches und
durchaus erfolgreiches Turnier für unsere Jungs und war ein
tatsächliches Vorbereitungs- und Sichtungsturnier für die anstehenden
Kaderbesetzungen. Erfolgreich war es zwar nicht im Ergebnis, aber dies
gehört zur Lernphase einfach dazu. Fazit unserer Reise nach Graz: die
Jungs konnten am Boden der Tatsachen geholt werden und haben (hoffentlich)
vieles gelernt. Und nun zum Reisebericht.
Am Freitag machten sich die
ersten Männer auf den Weg nach Graz um in entspannter Atmosphäre sich
auf das anstehende Turnier einzustimmen und so traf man sich am Nachmittag am
WAC Platz. Flitti, Martin und Ritchie waren die ersten und besuchten noch das
WAC Restaurant, wo Flitti noch ein kleines Blondes zu sich nahm, und was keiner
glauben mag, es ohne Pause bis nach Graz schaffte. Gerhard traf ebenfalls
pünktlich ein und so ging es ab nach Graz. Als kleine Anmerkung am Rande:
Sabine wollte auch wirklich "kontrollieren", dass Ihre beiden Männer auch
wirklich weg sind.
Graz konnte uns in Empfang nehmen und feudal bezog
man Stellung im Grand Hotel Wiesler, dem einzigen 5 Sterne Hotel in Graz, man
leistet sich ja sonst nichts. Nach einem kurzen Spaziergang wurde das bereits
bekannte Irish Pup aufgesucht um den Wunsch der beiden Jungs zu erfüllen
die guten, echten Burger zu genießen, danach ging es in die Altsteirische
Schmankerlstube. Was bereits jetzt aufgefallen ist, das Gas anscheinend in der
Steiermark billiger sein muss, egal wo man hin ging, die Heizungen liefen auf
höchsten Touren (eine Theorie, die Röcke der Damen sind im Winter
kürzer, da die Stiefel höher werden und so wird es dem weiblichen
Geschlecht durchaus kühler unten rum). Nach viel Kürbisdingern
stieß auch heuer wieder unserer "Inhabitant" Jörg zu uns. Beim Essen
viel auf, dass seltsame Pillen familiär gereicht wurden, welches zu wilden
Spekulationen führten. Familie Kainz ging als erstes Schlafen (Daniel war
geschwächt durch Verkühlung oder doch der "Schweinderl" Grippe).
Nach dem Essen brachte uns Jörg behütet ins neue
Glockenspiel, welches nun eine gediegene Cocktail Bar darstellte. Gute Musik
die auch die alten von uns kannten und kühle Drinks brachten uns einen
netten Abend. Hierbei lernte der Herr Kaut Junior so einiges für´s
Leben, denn so mancher steckt derzeit in Krisen rund um das weibliche
Geschlecht und so füllte sich das "Mitteilungsheft" von Dominik immer
mehr. Nach fortgeschrittenem Abend verabschiedeten sich auch Petz, Martin und
Daniel und so blieben Gerhard, Martin und Ritchie über. Diese "schon gut
d´rauf" machten noch einen Ausflug mit Jörg in den Grazer
Kupferstadl, tja man glaubte schon alles gesehen zu haben, doch dies schlug so
manches. Professionelle Discofox Eintänzer, leicht bekleidete
Getränkeverkäuferinnen und, und, und. UND wir senkten durchaus den
Altersschnitt, was aber wirklich lustig war. Die erste Sexy Einlage war ein
Stimmungstöter und so machten die drei des harten Kerns auch diesem Abend
den Gar aus und konnten den Abend ohne größere Beschwerden
überleben.
Am Samstag früh trafen wir uns im großen
Frühstücksaal und genossen das üppige
Frühstücksbuffet, wo wir auch den Start der nächsten Reisegruppe
mit Wohlwollen gemeldet bekamen. Nun gut, sportliche Betätigung steht an,
ab in die Halle. In der Halle angekommen war das Team für dieses Turnier
vollzählig anwesend. Gerard schupfte sich um vieles leichter in die
Wäsche, rote Leiberl wurden gesucht denn man hatte keine Dressen mit.
Aufwärmen, Dehnen, Besprechung auf das Parkett zum ersten Spiel gegen HGM.
Dieses Spiel sollte die Stimmung im Team sehr gut gestalten und nach
ersten guten Versuchen erzwang Flitti einen 7 Meter den Petz verwandelte,
danach konnte HGM jedoch 2:1 in Führung gehen, ehe das Dream Team
Christian und Ritchie auf´s Parket mussten. Ritchie machte Gasse auf, Max
nutze diese Pass zu Christian, erster Versuch mitten auf den Goalie, zweiter
Versuch drinnen, Match wieder offen. Petz machte noch eine Ecke rein. Fertig
3:2, ein gutes Ergebnis gegen eine starke Mannschaft. "Ein Turnier zum
Gewinnen" selbst aus erfahrenem Munde, gute Stimmung was will man mehr.
Das zweite Spiel gegen Wr. Neudorf (mit diversen Spielern verschiedener
Clubs) sollte jedoch ein gewisser Kackpunkt werden. Ein frühes Tor wurde
unsererseits erzielt. Nun sollten die Jungen komplett ran um Erfahrung zu
sammeln. Je länger das Spiel dauerte umso mehr individuelle Eigenfehler
wurden gemacht und es gab für de Jungs kein zurückspielen mehr,
keinen Überblick mehr. Ein grober Fehler durch "für die Galerie
spielen" in der Mitte zwei Minuten vor Schluss brachte den Ausgleich. Der
"Rudi" und die "Tine" (Routine) fehlten natürlich und auch der Gerhard
konnte den Siegestreffer als verbliebener "Altstar" nicht mehr verhindern. 18
Minuten plus 3 Punkte, 20 Minuten 0 Punkte. Ja so kann es kommen.
Nach
einer etwas längeren Besprechung ging es dann zur Körperpflege ins
Hotel und danach pünktlichst zum Turnierabend. Erster. Als
Begrüßung gab es Punsch "ohne" für die Jungs und Punsch "mit"
für die großen Jungs. Wirklich super rasch konnten wir unser Essen
erhalten. Die Jungs begaben sich auf eine Stadtrunde die alten zur
Plauderstunde. Hierbei war anzumerken das Martin wirklich Emotionen zeigte als
das Thema Golf auf den Tisch kam, und dies auch gerne wiederholte als Ritchie
und Gerhard von Ihrem Zwischentripp zurückfanden. Gemeinschaftlich ging es
dann Richtung Bett, mit einem Abstecher zum Würstelstand. Hier wurde nicht
nur der kleine Hunger gestillt, sondern auch gleich wieder das zu sich
Genommene verbannt durch Bauchmuskeltraining. Martin erstickte fast mit
faszinierenden Geräuschen ähnlich einen alten Kastentüre
ausgelöst von einem arabischen Satz den Flitti durch heiße Pommes
zum Verkäufer (der wirklich ein Ur-Steirer war) stammelte und der Ihm die
korrekte Antwort gab. Auch die Frage nach einem "Bus nach Karlau" tat dem
Bauchmuskeltraining keinen Abbruch. Geschafft von Lachen ging es dann zur
Wohlverdienten Nachtruhe.
Neuer Tag, neues Glück gutes
Frühstück, seltsames Personal. Wer seinen Teller nicht festhielt war
Ihn schnell wieder los, in echt. Auschecken mit "Du hast da net bezahlt" in
Richtung Petz, der 20 Sekunden davor bezahlte und lustigen Berechnungen die
Dank Ritchie´s Listen jedoch schnell zum gewünschten Ergebnis
führten, ab in die Halle.
Tag 2. Musste noch am ersten Tag der
"Rud" und der "Tine" Tribut gezollt werden, wurde das dritte Spiel
schmerzhafter gegen HK Tresnjevka hingenommen werden. Das Team aus Zagreb war
sehr gut eingestellt und durch wirklich haarsträubende Einzelaktionen
zogen diese auf und davon. Mehr hier nicht im Bericht, vielleicht kommt dies
noch im sportlichen Bericht vor, man wird sehen. Nun ergab sich die Wahrheit
das die Jungs wirklich unter Beobachtung standen für die Kaderbildung. Das
Spiel endete 3:1 mit einem Tor durch die Jungs.
Im vierten Spiel gegen
HC Wien und einigen Leviten versuchte man wieder Hockey zu spielen, was ganz,
ganz kurze Strecken gelang jedoch gegen Ende hin sich alles gelernte zu
verabschieden schien und sich jegliche Struktur verabschiedete was sich auch im
Ergebnis mit 5:1 für den HC Wien wiederspiegelte und wir nun letzer der
Gruppe waren (Torverhältnis entschied).
Im letzen Spiel ging es
gegen den AHTC darum nicht letzter zu werden. Der AHTC trat mit dem Trauma des
Vorjahres nicht den Aufstieg in die Herren D geschafft zu haben an und nun
konnten wir das Turnier zumindest versöhnlich beenden. Das erste Spiel
vielversprechend gewonnen, dazwischen naja, und das letzte gewonnen. Nicht
letzter geworden und hoffentlich viele Erfahrungen mitzunehmen, dieses Ziel
wurde erreicht.
Es hat aber trotz allem sehr viel Spaß gemacht
und so soll es sein.
Teilnehmer: Gerhard Novy, Kaut Petz,
Martin Schneeweis, Richard Novy, Wildner Martin, Kainz Daniel, Kainz
Michael, Kaut Dominik, Hofer Christian, Robert Wittmann, Konturek Philip,
Moritz Mayer, Herbert Zsoldos, Max Frank
Der Harte Kern am
Freitag Abend
 Unbekannte Blonde, Gerhard, Unbekannte
Schwarze, Flitti, Jörg, Ritchie, Jörg´s Bekannter
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