Berichte D/A  
 
 Feldsaison

 17.10.2009 Wr. Neudorf : WAC 1:2 (0:1) von Andrea Buchta
Ein Tut-gut-3-Punkteerfolg zum Saisonabschluss für die Rot-Schwarzen. Nicht angesagt aber dafür umso erfreulicher dass es dem WAC wiedermal gelungen ist auf dem Goldboden die Oberhand zu behalten. Ein paar Thesen setzten sich in diesem Herbst und auch in diesem Spiel durch: - Verwerten die WAC-Damen ihre Ecken (oder zumindest eine) so gewinnen sie das Spiel. - beliebtes Spielergebnis: 2:1 Zittern mussten bei diesem Spiel wohl nur die Zuschauer (vielleicht nicht nur wegen der Temperaturen), denn selbst nach dem Ausgeich der Neudorfer Damen kurz nach der Pause - sie setzten ihren Gegner anschließend unter Druck - und viel Glück bei einer Standardsituation die einen Stangenschuss zur Folge hatte lies man keinen Gedanken von Verlieren am Spielfeld zu.

Mit insgesamt überwiegender Feldüberlegenheit und (leider)nur dem notwendigsten Torerfolg sahen die wenigen Zuschauer gelungene Spielzüge und ein sehr torarmes Match. Einen wunderbar gelungenen Einstand hatte der kanadische Teil der rotschwarzen Mittelfeldmannschaft, die mit einem schönen kaltschneuzigen Tor den Siegestreffer vollendete. Doch schon früher mal sagte ein weiser Trainer:"plus eins reicht völlig"

Fazit: Der neue Trainer ist happy. Und wir sind es auch.

 
 11.10.2009 HTC Wien : WAC 5:1 (4:0) von Andrea Buchta
Normalerweise spiegeln bei den WAC-Damen solch hohe Ergebnisse nur selten den tatsächlichen Spielverlauf nicht wieder und man hört oft den Satz: "Ja, verloren aber das Ergebnis täuscht total." Diesesmal passt es. Es passte das Ergebnis der ersten Hälfte und das Ergebnis der zweiten. Die WAC-Damen konnten in keinster Weise an die erarbeiteten Spielzüge und die bereits schon in den ersten Spielen der Saison umgesetzten Dinge anknüpfen. 35 Minuten Einzelsport, mit durchaus brauchbaren Dingen, doch nicht annähernd ein erkennbares Kollektiv bei den RotSchwarzen. Keine Einteilung von hinten und grobe individuelle Einzelschnitzer kamen als Sahnehäubchen noch dazu und der hohe Rückstand zur Pause war fixiert.

Eine effiziente Pausenbesprechung, neue Energie und bessere Kopfarbeit ließen die ersten 10 Minuten keinen einzigen Ball über die Mittellinie zu und HTC wurde stark gepresst. Leider keine Belohnung, auch die Ecken wurden nicht verwertet. Eine einzige Aktion wurde mit einem Tor belohnt, es blieb aber bei dem Ehrentreffer. HTC konnte dann noch durch einen 7m das Ergebnis verschönern.
Fazit: Galgenhumor tut auch manchmal gut.

 
 04.10.2009 WAC-Post SV 2:1 (1:1) von Andrea Buchta
Das zweite Spiel an diesem Wochenende brachte die wichtige Vorgabe, dem direkten Finalfour Konkurrenten Punkte abzunehmen und zu gewinnen. Vom Papier und vom psychologischen Standpunkt aus war der WAC auch Favorit, jedoch hatten die Hernalser Damen ein kräftiges Wörtchen mitzureden und packten wie gewohnt ihren Kampfgeist aus. Erst nach dem ersten Treffer im Spiel, der durch eine herausgeholte kurze Ecke in einen 7m und dann in ein Tor verwandelt wurde, begann eine spielerisch wertvolle Phase der RotSchwarzen,die ihren Gegner nicht aus der eigenen Hälfte kommen ließ. Stangenschüsse und sehr schöne aber unbelohnte Angriffe führten dazu, dass es bei einem einzigen Treffer blieb. Kurz vor der Halbzeit schaffte Post SV durch eine Standardsituation den Anschlusstreffer.

In der zweiten Hälfte klappte bei den WAC-Damen einiges gut, einiges überhaupt nicht, aber zum Glück wurden die Fehler nicht bestraft, sondern die Mühen belohnt und eine kurze Ecke führte zum Siegestreffer. Fazit: Freie Räume wurden schon angespielt, Ballkontrolle klappte besse als am Vortag, viel positiver Kampf und ein sehr lautes Match. Aber das Spiel war ja schließlich Hockey und nicht eines dieser beliebten Kinderspiele wo einer dem nächsten was ins Ohr flüstert und am Ende kommt ein lustiges Wort raus...

 
 03.10.2009 WAC-HGM Mödling 3:1 von Andrea Buchta
1. Tor
2. Tor
3. Tor
Gegentreffer.
Abgehakt.

 
 27.09.2009 WAC- HC Maxx Stahl Wels 1:2 (1:2) von Andrea Buchta
Ein über weite Strecken ausgeglichenes Match, das sich auf beiden Seiten als sehr fehleranfällig erweist. 2 getroffene kurze Ecken bringen die Oberöstereicherinnen in Führung. Doch nicht zuletzt der Kampfgeist der WAC-Damen und eine schöne (neue) Eckenvariante mit Torerfolg bewiesen, dass ab da noch lang nichts entschieden war. Erst beim Schlusspfiff war klar, dass man mit null Punkten nach Wien fahren muss. Viele hart erkämpfte und wunderbar abgefangene Konter prägten das Spiel der Schwarz-Roten, doch dabei blieb es. Nach vorne in die Offensive ging wenig. Und deshalb blieb es bei einem einzigen Treffer. Ein gutes Lernspiel und abermal ein Beweis, dass alle Mannschaften der Liga mehr als erreichbar sind.

 
 19.09.2009 WAC-SV Arminen 2:1 (0:1) von Andrea Buchta
Ein Spiel, dass sich über 70 Minuten entwickelte. Eigenfehler und lange Pässe von hinten, die direkt an den Gegner abgeliefert wurden pflasterten die erste Halbzeit. Eigenfehler und unkontrollierte Ballführungen zum Glück auch auf der Gegnerseite und somit war es bis zu Minute 34 manchmal aufregend, öfters mal langweilig zum Zusehen und nicht sehr torreich. SV Arminen konnte ihrerseits ihre Ecken nicht verwerten, deshalb nützte sie ein paar Momente vor der Halbzeit eine Ecke des WAC´s um mit einem Bilderbuchkonter das erste Tor des Spiels für sich zu entscheiden und sich einen kleinen Polster für die 2. Halbzeit zu holen.

Nix Polster dachten sich die Roten und es begann nach einer motivierenden Besprechung die Aufholjagd nach Maß.

Die Verteidigung wurden ihrem Altersdurchschnitt gerecht und wuchs mit dem Match in eine immer sicherere routinierten Mauer . Das schwer arbeitende Mittelfeld und die Defensivarbeit der Stürmer trug dazu bei, dass in dieser Phase des Spieles dazu bei, dass sich der Ball immer öfter und länger in den hinteren Reihen der SV-Arminen-Damen befand. Körperlich hieß es für viele einstecken, auch verbal schenkten sich die 2 Mannschaften nichts.

Der erlösende Moment kam mit dem Anschlusstreffer durch eine (oder waren es doch zwei?) Ecke die von Nelly mit einem Abstauber souverän ins Tor gebracht wurde.Besser konnte man die Endphase nicht einleiten. SV Arminen kamen noch einige wenige Male vors Tor, richtig gefährlich wurde es aber dann nicht mehr. Der WAC versuchte den Gegner nicht mehr aus seinen eigenen Reihen zu lassen. Mit Erfolg. Und den krönten sie letztendlich mit der letzten Ecke kurz vor Schluss. Eine Ecke, bei der alles funktionierte und die die ersten 3 Punkte unter der neuen Regie aufs WAC-Konto verbuchte. Und ein Penaltyschießen verhinderte.